Geschichtswerkstatt Hölzenhausen
Nassauischer Löwe

 

Materialien der Geschichtswerkstatt Hölzenhausen

august_hoefer_die_nassauische_sprache

Dr. August Höfer: Die nassauische Sprache. (PDF; 69 MB. In Frakturschrift).
Sprachwissenschaftliche Abhandlung des nassauischen Dialektes (das “Platt”) aus dem Jahre 1913.

august_hoefer

Dr. August H√∂fer (1870–1955) studierte Sprachwissenschaften in Marburg und Leipzig. Seine Lehrerkarriere f√ľhrte ihn √ľber mehrere Stationen, wozu auch Auslandsaufenthalte in England, Frankreich und USA sowie eine Weltreise durch den ganzen Orient geh√∂rten, zur Oberrealschule am Zietenring in Wiesbaden. Hier war er von 1907 bis 1932 Direktor.

H√∂fer stammte aus Miehlen im Taunus. Die Beispiele sind deshalb wohl aus dieser Gegend gew√§hlt. Man erkennt die gro√üe √Ąhnlichkeit und h√§ufig auch die exakte √úbereinstimmung mit dem Dialekt in H√∂lzenhausen und Umgebung.

Der Text, August Höfers bekannteste Arbeit, besticht durch sprachwissenschaftlich-linguistisch exakte Vorgehensweise. Ein vergleichbarer Text zur nassauischen Sprache ist nicht bekannt.

Literatur zu August Höfer:

Otto Renkhoff: Nassauische Biographie. Ver√∂ffentlichungen der Historischen Kommission f√ľr Nassau 39. Historische Kommission f√ľr Nassau. Wiesbaden 2. Aufl. 1992. Nr. 1853. S. 331.
Rudolf Bonnet: Die Lehrer des Schaumburger Landes an der Lahn seit dem 18. Jahrhundert. In: Nassovica. Bausteine zur nassuischen Familien- und Ortsgeschichte. Band X. Arbeitsgemeinschaft der familienkundlichen Gesellschaften in Hessen, Frankfurt am Main 1964. S. 31–32.
Realgymnasium am Zietenring Wiesbaden 1905–1955. Wiesbaden 1955. S. 6–8. (Von hier das Portraitfoto.)

Siehe auch:

Peter Eisenburger: Anmerkungen zur nassauischen Sprache.


Peter Eisenburger: das Wort “erfehrt”.

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Hochgeladen am 16. Februar 2022. Zuletzt aktualisiert am 12. August 2023.